
Fiktives Bildnis des Malers Lucas van Leyden
19. Jahrhundert
- Medium
- Ölfarbe; Holz; Metall; Ölmalerei; Vergoldung
- Status
- In Museum Collection
- Collect24 Art ID
- C24-347696
Dieses Holztäfelchen galt einmal als wichtiges Selbstbildnis des niederländischen Malers und Dürer-Zeitgenossen Lucas van Leyden. Tatsächlich ist es eine freie Umsetzung eines Kupferstichs aus einer Serie von Künstlerporträts aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Hendrick Hondius hat dafür wiederum eine graphische Vorlage des Lucas, die einen jungen Mann mit Schädel - und damit eine Darstellung der Vergänglichkeit - zeigt (um 1517-21), interpretiert. Dieses kleine Gemälde ist damit frühestens im 17. Jahrhundert entstanden, dürfte aber in der Folgezeit tiefgreifend übermalt worden sein. Es stammt aus dem Besitz des württembergischen Königshauses, wahrscheinlich noch aus dem Kontext der Stuttgarter Kunstkammer. Vor 1918 war es gemeinsam mit anderen kleinformatigen Bildnissen und Miniaturen - Originale und Kopien - in verglasten Rahmen zusammengestellt. Diese insgesamt 22 Tableaus sollten vermutlich die Geschichte anhand von Porträts illustrieren. [Almut Pollmer-Schmidt]
Provenance
Landesmuseum Württemberg · Public Domain Mark via museum-digital
Registry history
- 19. Jahrhundert — Recorded in the collection of Landesmuseum Württemberg
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